23 September 2025
Geotechnische Untersuchungen unter Extrembedingungen für TirrenoPower
CSI führte drei Kernbohrungen durch und installierte Überwachungsinstrumente in einem engen Tunnel auf –13 m im Inneren des TirrenoPower-Staudamms. Komplexe Logistik, extrem eingeschränkter Zugang und höchste Sicherheitsstandards: ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt, das den Weg für die seismische Nachrüstung des Bauwerks ebnet.
Zwischen Juli und September 2025 führte CSI im Auftrag von TirrenoPower S.p.A. eine geologische und strukturelle Untersuchung innerhalb des Staudamms durch, um die Anlage an die seismischen Vorschriften anzupassen.
Die Arbeiten umfassten drei Bohrungen mit Tiefen zwischen 15 und 18 Metern sowie die Installation von Piezometern und einem faseroptischen Extensometer aus den USA. Die Bedingungen waren besonders herausfordernd: ein begehbarer Tunnel im Dammkörper, 13 Meter unter der Oberfläche, zugänglich nur über eine 70 x 70 cm große Öffnung und lediglich 60 cm breit.
Die Logistik war eine echte Herausforderung. Die Puntel MINIDRILL-Bohranlage wurde per Hubschrauber und Elektrowinde zum Zugangsschacht gebracht und von dort manuell durch den Tunnel transportiert. CSI stellte sichere Arbeitsbedingungen mit Belüftung, Beleuchtung, Sauerstoff- und Gasdetektoren sowie internen und externen Kommunikationssystemen, einschließlich Satellitentelefon, sicher.
Dank sorgfältiger Planung, der Erfahrung des Bohrteams und kontinuierlicher technischer Unterstützung konnte der Einsatz erfolgreich abgeschlossen werden. TirrenoPower erhielt alle notwendigen Daten und Instrumente, um die seismische Nachrüstung des Staudamms sicher durchzuführen.